Tuberöse Sklerose Österreich

Psychische Auffälligkeiten und Verhaltensstörungen

TSC- Betroffene haben oftmals auch neuropsychiatrischen Erkrankungen.

Dazu gehören: Aggression, Stimmungsschwankungen, Hyperaktivität, Unaufmerksamkeit, Depression, fehlender Blickkontakt, Sprachentwicklungsverzögerungen, Zwänge, Störungen im Rahmen des Autismusspektrums, ADS bzw. ADHS, Depression, Teilleistungsschwächen (Mathematik, Schreiben, Lesen, Rechtschreibung), Probleme des Arbeitsgedächtnisses und Aufmerksamkeit, Probleme des Selbstbewusstseins, Selbstwerts, Spannungen in der Familie und/oder Beziehungen.

Autismus tritt bei etwa 25-50% der TSC- Betroffenen auf. Häufig sind Stereotypien und ritualisierte Verhaltensweisen zu beobachten. Durch Frühförderung (heilpädagogische und therapeutische Maßnahmen) ist der Verlauf beeinflussbar.

Der Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen bringt Bereicherung und Erleichterung, außerdem kann mit Hilfe der Fachkompetenz verschiedenster Therapeuten spezielle Problematiken angesprochen und Lösungsmöglichkeiten diskutiert werden. Die TAND- Checkliste für Tuberöse Sklerose ist ein Instrument, die als Basis zur weiteren Austestung herangezogen werden sollte.